Im DIGITOM tauchen einige Fachbegriffe auf, oft auf
Englisch. Hier stehen sie in Alltagssprache.
Bedarf
Demand
Etwas, das ein Amt braucht und das durch das bestehende Angebot von
DIGIT noch nicht abgedeckt ist — oder das eine erhebliche Änderung
daran erfordert. Ein Bedarf durchläuft einen eigenen Bewertungs- und
Entscheidungsweg.
Anfrage
Service Request
Der Abruf einer Leistung, die es bereits gibt — etwa ein Zugang oder
eine Ausstattung. Wird direkt bearbeitet und braucht keine
Entscheidung in einer Runde.
Service
Service
Eine Leistung, die DIGIT bereitstellt, damit ein Amt seine Aufgaben
erledigen kann — ohne dass das Amt sich um Technik, Kosten und Risiken
dahinter kümmern muss.
Produkt
Produkt
Die Zusammenstellung technischer und organisatorischer Mittel, mit der
ein Service erbracht wird.
Bedarfssteckbrief
Das Dokument, in dem Ihr Bedarf festgehalten wird: was gebraucht wird,
warum, welchen Nutzen es bringt und welche Rahmenbedingungen gelten.
Erstellt wird es von Ihrer Ansprechperson.
Prüfpunkt
Quality Gate
Eine Stelle zwischen zwei Abschnitten, an der geprüft wird, ob alles
Nötige vorliegt, bevor es weitergeht.
DIGIT
Das Amt für Digitales und IT der Stadt Freiburg.
DIGITOM
DIGIT Operating Model
Die Arbeitsordnung dieses Amts: wer wofür zuständig ist, wie Bedarfe
und Services durch die Organisation laufen und wer entscheidet.
Stakeholder-Management
SHM
Der Bereich, der die Ämter betreut, Bedarfe aufnimmt und deren Sicht
innerhalb von DIGIT vertritt.
Demand-Portfolio-Management
DPM
Der Bereich, in dem alle Bedarfe zusammenlaufen, bewertet und in eine
Reihenfolge gebracht werden.
Service-Portfolio-Management
SPM
Der Bereich, der das gesamte Serviceangebot steuert: Beschreibung,
Qualität, Änderungen und der Weg eines Service.
Projekt-Portfolio-Management
PPM
Der Bereich, der freigegebene Bedarfe in Projekte überführt und die
laufenden Projekte steuert. Im Modell noch nicht ausgearbeitet.
Service-Support
SSM
Die Arbeitsfelder rund um Störungen, Anfragen und wiederkehrende
Probleme. Teil des Service-Portfolios.
Prozess-Management
PZM
Der Bereich, der den methodischen Rahmen für die Abläufe des Amts
setzt. Derzeit ausgesetzt.
Mission Board
MB
Die Runde, die über große Vorhaben entscheidet und Personal und Mittel
verteilt. Mit Amtsleitung und Abteilungsleitungen besetzt.
Demand- und Stakeholder-Runde
DSR
Die Runde, die über die alltäglichen Bedarfe entscheidet. Besetzt mit
den vier Portfolio-Bereichen.
Service-Operations-Runde
SOR
Die Runde, die über Services entscheidet: Start, größere Änderungen,
Verbesserung oder Abschaltung.
Vision Board
VB
Die oberste Ebene, die die langfristige Richtung setzt. Im Modell noch
nicht ausgearbeitet.
Anstoß
Treiber
Woher der Impuls kommt. Eine gesetzliche Vorgabe lässt weniger
Spielraum als ein interner Verbesserungswunsch.
Tragweite
Wie tiefgreifend die Veränderung ist — von einer kleinen Verbesserung
bis zur vollständigen Neugestaltung.
Komplexität
Wie unsicher die Lösung ist. Gemeint ist nicht nur die technische
Schwierigkeit, sondern auch der Abstimmungsaufwand.
Systemebene
Wo das Vorhaben technisch wirkt: Infrastruktur, Plattform,
Fachverfahren, Querschnittskomponente oder Daten und Schnittstellen.
Konsent
Ein Entscheidungsverfahren: Ein Vorschlag gilt als angenommen, solange
niemand einen schwerwiegenden begründeten Einwand hat. Wer einen
Einwand erhebt, muss selbst eine Alternative erarbeiten.
ITIL 4
Ein international verbreiteter Standard dafür, wie IT-Organisationen
ihre Leistungen erbringen. DIGIT hat ihn auf die eigene Situation
zugeschnitten.